Unsere Bäume

Unsere Bäume

Natürliche Bäume in der Halbwüste

Better Globe Forestry Ltd („BGF“) ist ein Forstunternehmen und ein soziales Unternehmen, das Bäume als Grundlage seines Geschäfts nutzt. Gewinne werden mit Bäumen erwirtschaftet und mit Ihnen als Kunde von Better Globe AS, einem norwegischen Unternehmen, geteilt. Die Bäume werden in den trockenen und semi-ariden Gebieten Ostafrikas angebaut, wo sie zu den bedeutendsten sozialen und ökologischen Auswirkungen beitragen. Die ausgewählten Baumarten sind einheimisch und für den Anbau in ariden und halbtrockenen Gebieten gut geeignet.

Lokale Bedingungen wie das Klima tragen dazu bei, dass diese dürrebeständigen Bäume schnell wachsen, insbesondere unter der richtigen Pflege durch ausgebildete Fachkräfte und sachkundige lokale Bauern. Einige Arten liefern bereits wenige Jahre nach ihrer Anpflanzung einjährige Ernten. Diese Bäume, auch als Cash-Crop-Bäume bekannt, erwirtschaften schnell Einnahmen.

BGF kultiviert vorwiegend Bäume für nachhaltiges Holz. Die Bäume erwirtschaften nach 20 Jahren Einnahmen, wenn sie geerntet und zu sozial verantwortlichen und nachhaltigen Hartholzprodukten verarbeitet werden. Das Unternehmen pflanzt auch Baumarten, die andere Bäume schützen oder mit ihnen zusammenwirken. Diese Strategie trägt zur optimalen Entwicklung aller Bäume bei.

BGF erwirtschaftet Gewinne aus den jährlichen Ernten ihrer Cash-Crop-Bäume und aus dem Verkauf hochwertiger Holzprodukte, wie z.B. lokal hergestellter Möbel für den Export nach Europa und anderen Destinationen. Rentabilität ist eine Voraussetzung für die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle und sozialer Programme. Und als Dankeschön dafür, dass Sie die Mission zur Bekämpfung von Armut und Korruption in Afrika mit Spendengeldern unterstützen, teilen Better Globe-Kunden einen beträchtlichen Teil des Gewinns, den sie beim Kauf von Bäumen und Spendenpaketen zu erzielen helfen

Mukau – Afrikanisches Mahagoni

Die Hauptbaumart der BGF in Kenia ist ein Baum, der in Suaheli Mukau genannt wird. Der lateinische Name lautet Melia volkensii. Ursprünglich wuchs er wild in Kenia und einigen der Nachbarländer. Mukau ist einzigartig, weil er in trockenen Halbwüstengebieten gedeiht und gleichzeitig ein hochwertiges Holz liefert, das in vielerlei Hinsicht dem bekannten Mahagonibaum ähnelt. Ein Labortest hat gezeigt, dass Mukau-Holz Qualitäten besitzt, die denen von Mahagoni und Teak nahe kommen.

Zwei der BGF Vorsitzenden, Jan Vandenabeele und Rino Solberg (Gründer) neben einem 21-Jahre alten Mukau Baum. Kibwezi, Kenia 2015
Zwei der BGF Vorsitzenden, Jan Vandenabeele und Rino Solberg (Gründer) neben einem 21-Jahre alten Mukau Baum. Kibwezi, Kenia 2015

Botanisch gesehen ist Mukau die gleiche Art wie Mahagoni. Er hat alle Nutzungsmöglichkeiten, die auch der Mahagonibaum hat.

Um exklusives tropisches Hartholz zu produzieren, verpflichtet sich die BGF, ihre Baumpflanzungen auf sozial verantwortliche und nachhaltige Weise zu bewirtschaften. Das von der Firma produzierte Hartholz wird in der Lage sein, Produkte zu ersetzen, die aus Bäumen hergestellt werden, die derzeit nicht nachhaltig aus tropischen Wäldern geerntet werden. Neben der Verringerung der Armutsraten in Afrika könnten Bäume von BGF also auch dazu beitragen, der Entwaldung in einigen unserer artenreichsten Wälder entgegenzuwirken.

Wenn die Kontrolle über den Baumexport aus den Regenwäldern verbessert wird, wird wahrscheinlich eine Baumknappheit auf dem Weltmarkt auftreten. Eine solche Entwicklung würde zusätzlichen Raum für hochwertige und nachhaltige Holzprodukte schaffen, die BGF herstellen wird.

Die Produktion von qualitativ hochwertigen Mukau-Setzlingen war bisher sehr kostspielig. Folglich war die Rentabilitätssteigerung in einem kommerziellen Forstbetrieb mit diesen Bäumen sehr anspruchsvoll. BGF hat jedoch eine wirksame Methode zur Setzlingsproduktion entwickelt. Sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Aufwand hat sich deutlich verringert. BGF kann nun schnell und kostengünstig gesunde Mukau-Baumsetzlinge produzieren, was dazu beitragen dürfte, das Unternehmen innerhalb weniger Jahre zum größten Mahagoniproduzenten der Welt zu machen.

Moringa – ein Medizinbaum

Der Moringa oleifera Baum ist die neueste Ergänzung zu den Cash-Crop-Bäumen der BGF. Diese Art befand sich bei der Gründung von BGF in Kenia im Jahr 2004 in der Evaluierungsphase, aber der Zeitpunkt war nicht der richtige. Jetzt, da das Unternehmen sein Tätigkeitsgebiet auf Uganda ausgeweitet hat, sind neue Möglichkeiten entstanden. Nun scheint es so, als ob Moringa der Baum sein wird, der für die Generierung des erforderlichen Umsatzes verantwortlich ist, um den Kunden von Better Globe jährliche Erträge zu zahlen.

Da er dürrebeständig ist, passt der Moringa-Baum gut in das Baum-Portfolio der BGF. Ein weiterer Vorteil der Pflanzung des Baumes für Vertragsbauern in Uganda ist, dass die nährstoffreichen Blätter fünfmal im Jahr geerntet werden können. Früchte und Öl sind weitere begehrte Rohstoffe, die mit Moringa oleifera kommerziell verwertet werden können.

Moringa wird vorwiegend in Indien angebaut und ist bei den Konsumenten von natürlichen Gesundheitsprodukten für seine vielen potenziellen gesundheitlichen Vorteile bekannt. Und mit Ugandas überlegener Bodengesundheit und seinem Klima ist BGF dabei, eine neue und gesündere Version dieses Supernahrungsmittels auf den Markt zu bringen. Halten Sie also Ausschau nach „Equator Moringa,“ – ein biologisches Superfood für den täglichen Verbrauch.

Acacia Senegal -ein Kautschukbaum

Acacia Senegal war eine Baumsorte, die von BGF gepflanzt wurde, um jährliche Einnahmen für Baumkunden zu generieren. Nach nur vier Jahren konnte der verhärtete Saft des Baumes, Gummiarabikum, geerntet werden. Durch die Veredelung des Saftes und den anschließenden Verkauf konnten diese Bäume viele Jahre lang Einkommen erwirtschaften.

Acacia Senegal mit verhärteten Saft. Kiambere, Kenia, 2015
Acacia Senegal mit verhärteten Saft. Kiambere, Kenia, 2015

Der Saft, Gummiarabikum, auch als Akaziengummi bekannt, ist ein begehrter Rohstoff mit vielfältigen Anwendungen in Industrie und Handel. In der Lebensmittelindustrie taucht Gummi arabicum auf Lebensmitteletiketten als E414 auf.

Trotz seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten war eine Herausforderung für BGF die kostspielige Ausrüstung, die für die lokale Verarbeitung von Gummiarabikum zu einem hochwertigen Produkt erforderlich war. Ohne eine nennenswerte Investition wurde die Sicherung der Rentabilität unwahrscheinlich. Um diese Entscheidung hinauszuzögern, wurde beschlossen, dass Moringa eine bessere Alternative wäre, um die Gewinne zu sichern und die jährlichen Renditen für Better Globe-Kunden zu decken.

Einige der anderen BGF-Bäume

Um mit den Baumpflanzungen erfolgreich zu sein, berücksichtigt BGF immer, welche Bäume in einer bestimmten Umgebung gedeihen. Es stehen mehrere Baumarten zur Verfügung, um an jedem Standort eine optimale Bewirtschaftung sicherzustellen. Während einige Baumarten Funktionen wie Windschutz oder kurzfristige Ertragserzielung haben, werden die meisten Bäume wegen der Eigenschaften ihres Holzes angebaut.

Einer der Mitarbeiter von BGF pflückt Apfelmangos in Kibwezi, 2015
Einer der Mitarbeiter von BGF pflückt Apfelmangos in Kibwezi, 2015

Es wurden auch Bäume der Sorte „Apfel-mango“ zum ernten gepflanzt, diese werden veredelt bevor sie verkauft werden. Casuarina-Bäume werden normalerweise als Windschutz um die Plantagen herum angebaut. Und Neem-Bäume wurden auf Grund ihrer Eigenschaften als potentielles Bioinsektizid gepflanzt, obwohl nun jüngste Forschungen zeigen, dass die Blätter von Mukau-Bäumen für diesen Zweck weitaus besser geeignet sein können. Die Entdeckung insektenabweisender Eigenschaften ist eine neue und sehr vielversprechende potenzielle kommerzielle Anwendung von Melia volkensii, der gepflanzten Hauptbaumart von BGF in Kenia.

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Wenn Sie andere Fragen haben, lesen Sie gerne mehr darüber auf der Website. Wir haben eine FAQ-Seite mit den 50 am häufigsten gestellten Fragen. Zudem können Sie uns natürlich kontaktieren unter support@betterglobe.com.

Unsere Produkte

Einzelne Bäume
20 €

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  • Bekämpft Wüstenbildung
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Bäume pflanzen reduziert die Klimabedrohung

Es ist nichts Neues, dass Bäume dazu beitragen, die Klimagefahr zu verringern. Bereits im IPCC-Bericht von 2018 wurde festgestellt, dass rund 1 Milliarde Hektar zusätzlicher Wald benötigt werden. Das entspricht etwa 2 Milliarden Fußballfeldern mit Wald, oder einer Fläche so groß wie die USA. Laut einer am 5. Juli in der Zeitschrift „Science“ veröffentlichten StudieMehr erfahren…